Flugzeuge und Modelle 1:144

Wenn es mir die Zeit erlaubt, baue ich auch Flugzeugmodelle in 1:144, deren Bausätze schon länger bei mir liegen. Damit möchte ich meine eigene Fluggesellschaft gründen:
Die "First Historic Airline"
(In meiner Vorstellung restauriert die FHA alte Flugzeuge bzw. baut diese nach Originalplänen nach).
Diese Modelle sind eigentlich für Lackierversuche und Tests mit den Beschriftungen durch Nassdecals oder Klebefolien gedacht und werden nur ausgestellt, wenn das Ergebnis auch vorzeigbar ist.

Da es auch mir passiert, dass etwas kaputt geht oder die Teile im Bausatz fehlerhaft sind, möchte ich hier auch zeigen, was man in so einem Fall alles machen kann.

Dies soll auch als kleine Ermunterung dienen, damit man nicht gleich aufgibt, wenn mal etwas nicht so klappt, wie man es sich vorstellt.

Lockheed Super Constellation

Bei dem diesem Revell-Modell sind mir einige Teile kaputt gegangen, u. a. ist mir Verdünnung über die Flugzeugkanzel gelaufen und hat diese unbrauchbar gemacht. Da ich das Modell aber wegen eines anstehenden Kundenauftrags fertig stellen wollte, blieb mir keine Zeit, den Ersatzteilservice anzuschreiben und das Klarsichtteil nachzubestellen.

Nach einigem Überlegen kam mir dann die Idee, das Modell als Flugzeugwrack in der Wüste darzustellen.

Das Wrack steht auf einer Grundplatte von 30 x 30 cm, herumliegender Schrott und Dekomaterial stammen aus meinem Fundus an Restmaterial.
Ergänzt wird das Diorama durch Figuren von Preiser und Fahrzeugen von verschiedenen Herstellern.

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Modellbaumesse in Wien 2013 gemacht.

Das Diorama
Das Diorama zeigt die Mitarbeiter der FHA bei der Besichtigung und der Vorbereitung zum Abtransport zur Restaurierung.

Das nachstehende Bild zeigt dann das Flugzeug nach seiner Restaurierung im Flug. Dies ist der zweite Bausatz des gleichen Modells, den ich mir im Anschluss gekauft habe. Das Modell erhielt eine Sonderlackierung in hellem Messing-Metallic und wurde mit selbst gedruckten Decals beschriftet.

Das Modell
Das Modell steht normalerweise dann auf einer farbig beleuchteten Acrylglassäule. Hier habe ich versucht, drehende Propeller zu simulieren.

Dornier DO X und Junkers G 38

Zwei weitere Modelle sind dann später hinzugekommen. Eine Dornier DO-X und eine Junkers G 38. Beide sind aus Revell-Bausätzen gebaut, erhielten ebenfalls eine Sonderlackierung und wurden beschriftet.

Für die Darstellung habe ich einen Teilausschnitt eines Flugplatzes angelegt, der am Wasser liegt und die DO-X an ihrem Anlegeplatz zeigt.

Ebenfalls finden sich hier wieder Figuren von Preiser und Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern.

Beide Flugzeuge
Beide Flugzeuge auf der Dioramenplatte. Die DO-X ist zerlegbar gebaut, Die G 38 steht lose auf der Asphaltfläche. Figuren und Fahrzeuge sind mit flüssigem Haftkleber befestigt und erlauben das mehrmalige Befestigen und Entfernen, sodass verschiedene Aufbaumöglichkeiten gegeben sind. Auch vereinfacht diese Methode die Verpackung und den Transport

Modell oder Bausatz kaputt - was nun?

Wie schon am Anfang beschrieben, kann es vorkommen, dass einem trotz aller Sorgfalt etwas kaputt geht oder fehlerhafte Teile im Bausatz vorhanden sind.

Dies ist aber kein Grund zum Aufgeben.

Die nachstehenden Fotos zeigen das Modell einer "Globemaster II" bei dem schon im Bausatz defekte oder verzogene Teile enthalten waren. Zu meinem "Glück" fiel dann zusätzlich an einem Wochenende eine Flasche Sekundenkleber um und ist ausgelaufen. Das Ergebnis war, dass die Oberseite der linken Tragfläche auf dem Tisch festgeklebt war und sie dann durch das Ablösen ein großes Loch hatte. Eine Ersatzteilbeschaffung war nicht möglich und so habe ich mich entschlossen, das Flugzeug so fertig zu bauen, dass es in einem Hangar stehend gezeigt werden konnte.

Auf der Modellbaumesse 2013 in Wien habe ich einen Hangar aus unbemalten MDF-Platten aufgebaut und mit LED-Strips ausgeleuchtet.
Da ich noch einige Bausätze in diesem Maßstab habe, wird dann später ein richtiger Hangar entstehen.

Das Flugzeugmodell
Das Flugzeugmodell in einem beleuchteten Holzkasten, der einen Hangar simulieren soll. Die fehlerhaften Stellen an der linken Tragfläche befinden sich ausserhalb des Sichtbereichs.
Fahrzeuge und Figuren
Fahrzeuge und Figuren beleben die Darstellung
Die Sonderlackierung
Die Sonderlackierung und die eigenen Beschriftungen komplettieren das Modell.

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